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Klimaschutz-Tipps: Textbaustein für Ihren Gemeindebrief

Gemeinsam mit klimaaktiv, der Kimaschutzinitiative des Bundes, starten wir eine neue Rubrik mit kurzen Beiträgen rund um Klimaschutz und Klimawandelanpassung. Sie finden darin praktische Tipps und Ideen, die sich einfach im Alltag umsetzen lassen.

Der erste Beitrag ist zum Thema Hitze. Das Bild zum unten stehenden Artikel können Sie gerne unter www.pexels.com/de-de/foto/bucher-pflanze-tisch-fenster-20780451/ herunterladen und gemeinsam mit dem Text in Ihrem Gemeindebrief oder auf Ihrer Website verwenden. Wir freuen uns über eine kurze Rückmeldung, falls Sie den Baustein nutzen.

Sommerhitze im Wohnraum? So sorgen Sie für Abkühlung

Die Sommer werden immer heißer und auch die sogenannten Tropennächte, in denen es nicht unter 20°C abkühlt, nehmen spürbar zu. Während früher nur wenige solcher Nächte pro Jahr gezählt wurden, sind es heute oft mehrere Wochen. Das belastet nicht nur den Kreislauf, sondern auch den Schlaf und damit Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig für Abkühlung in den eigenen vier Wänden zu sorgen.

Die wirksamste Maßnahme ist, Hitze gar nicht erst hereinzulassen. Außenliegender Sonnenschutz wie Rollläden, Markisen oder Pergolen hält die Sonnenstrahlen effektiv ab und verhindert, dass sich Räume aufheizen. Ist das nicht möglich, können auch innenliegende Lösungen helfen. Diese sind jedoch weniger wirksam. Ergänzend spielt richtiges Lüften eine große Rolle: Öffnen Sie Fenster am besten früh morgens oder spät abends, wenn die Außentemperaturen niedriger sind. Besonders effektiv ist Stoß- bzw. Querlüften. Vermeiden Sie unbedingt dauerhaft gekippte Fenster. Weitere alltagstaugliche Tipps, wie Sie Ihr Zuhause natürlich kühl halten, finden Sie auf klimaaktiv.at/energiesparen/richtig-kuehlen.

Für zusätzliche Erleichterung sorgen Ventilatoren. Sie kühlen zwar nicht die Raumluft, erzeugen aber durch die Luftbewegung ein angenehm frisches Gefühl auf der Haut. Besonders effizient sind sie, wenn Sie gezielt Luftströme nutzen, etwa indem Sie abends kühle Luft hinein- und warme hinausbefördern.

Erst wenn all diese Maßnahmen nicht ausreichen, sollte eine Klimaanlage in Betracht gezogen werden. Sie ist energieintensiv und sollte bewusst eingesetzt werden. Vermeiden Sie arktische Temperatureinstellungen und aktivieren Sie den Eco- oder Energiesparmodus. Idealerweise sollten Sie auf möglichst energieeffiziente Geräte setzen. Eine Auswahl besonders effizienter Modelle finden Sie in der Topprodukte-Datenbank von klimaaktiv.

Übersicht über Förderungsmöglichkeiten

Die Verfügbarkeit der Bundesförderung für Heizungstausch und Sanierung hängt für den Rest des Jahres 2026 maßgeblich von der vorliegenden Gebäudesituation ab. Bitte beachten Sie dazu das Infoblatt zur Fördersituation von Pfarrgemeinden samt Kontaktdaten der Ansprechperson für Evangelische Pfarrgemeinden bei der zuständigen Stelle für die Abwicklung der Bundesförderung (KPC).

Im Bereich der Sanierungsoffensive „Mehrgeschossiger Wohnbau“ (Förderung für Private) wird das Förderbudget voraussichtlich bald ausgeschöpft sein. Danach werden wohl erst Ende 2026 / Anfang 2027 wieder Förderungen für diese Gebäude verfügbar sein. Wie bereits im letzten Newsletter berichtet, wurde der Sanierungsbonus für thermische Sanierung eingestellt.

Anders verhält es sich bei der betrieblichen Förderung. Hier ist ein Auslaufen der Förderung für Heizungstausch nicht in Sicht, zusätzlich werden auch Sanierungsarbeiten weiterhin gefördert. Wenn Sie Gebäude haben, die in die Kategorie „betrieblich“ fallen, sind Ihre Chancen auf Bundesförderung besser.  

Die PV-Förderung des Bundes wird über Fördercalls abgewickelt. Der dritte und letzte Fördercall dieses Jahres findet vom 8. - 22. Oktober 2026 statt. Da die Förderungmittel oft innerhalb weniger Stunden erschöpft sind, braucht es eine gute Vorbereitung und schnelle Antragsstellung.

Darüber hinaus gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Landesförderungen für diverse Klimaschutzmaßnahmen. Gerne können Sie uns kontaktieren, wenn Sie Fragen dazu haben.

Jetzt noch die Vorteile der E-Auto Abo Aktion nutzen

Nur noch bis Ende September 2026 läuft die aktuelle E-Auto Abo Aktion der Evangelischen Kirche in Österreich. Im Rahmen der Aktion werden allen Pfarrgemeinden sowie deren Mitgliedern Zusatzleistungen (wie Bonuskilometer oder reduzierter Selbstbehalt der Vollkaskoversicherung) von der Fa. vibe gewährt, die bei der monatlichen Rate eine Ersparnis von 10 bis 15 % bedeuten.

Die Aktion ist für die meisten Teilnehmer:innen mit zwei Neuerungen verbunden, die jeweils ganz wesentliche Vorteile aufweisen:

  1. Umstellung auf ein E-Auto, das bedeutet gegenüber einem Verbrenner-Auto eine durchschnittliche Ersparnis von rund 250 Euro pro Monat!
  2. Umstellung von Kauf/Leasing auf Abo. Konkret bedeutet dies: keine Kapitalbindung, kein Restwertrisiko, kein technisches Risiko, keinerlei Zusatzkosten (außer Strom) zur all-inclusive-Monatsrate. Das Auto wird am Ende der Vertragsdauer (6-48 Monate) einfach zurückgegeben.

Für Fragen zur Aktion steht Herr Dr. Dietmar Kanatschnig unter dietmar.kanatschnig@evang.at oder 0676 / 5520452 gerne zur Verfügung.

Er ersucht die Pfarrgemeinden, ihre Mitglieder, für die diese Aktion auch gilt, zeitgerecht durch Aushänge, Hinweise in Gemeindebriefen, Auflegen des Aktionsfolders (siehe https://evang.at/wp-content/uploads/2026/02/260219_e-auto_abo_folder_2026.pdf) bei Veranstaltungen uä. zu informieren.

Evangelische Klimatage der Hoffnung

Nach dem ersten Durchlauf in Wien fand letzte Woche der Klimatag der Hoffnung in Oberösterreich statt. Erneut kamen Menschen aus Evangelischen Pfarrgemeinden zusammen, um gemeinsam zu reflektieren, warum gerade wir als Kirche eine besondere Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung tragen, welche Klimaschutzmaßnahmen bisher gesetzt wurden, wie Neues umgesetzt werden kann und wie Vernetzung und gegenseitige Unterstützung besser gelingt. Weitere Klimatage befinden sich bereits in Planung:

  • In der Superintendenz Niederösterreich am 9. Oktober 2026
  • In der Superintendenz Kärnten und Osttirol am 23. Oktober 2026
  • In der Superintendenz Burgenland im November 2026

Zielgruppe der Veranstaltung sind die Ansprechpersonen für Nachhaltigkeit in den Pfarrgemeinden sowie alle, die sich in den Pfarrgemeinden für Klimaschutz engagieren wollen.

Thema der Schöpfungszeit 2026:  “Lebendiges Wasser”

Vom 1. September bis 4. Oktober begehen Kirchen verschiedener Konfessionen weltweit die Schöpfungszeit.  Das diesjährige Thema, das der ökumenische Lenkungsausschuss für die Schöpfungszeit vorschlägt, lautet „Lebendiges Wasser“. Dabei wird unter anderem auf die Wichtigkeit eines achtsamen Umgangs mit Wasser sowie auf Gefahren des Klimawandels in Bezug auf Wassersicherheit hingewiesen. Unter Resources - Season of Creation finden Sie den Leitfaden zum Feiern der Schöpfungszeit 2026 und das begleitenden Symbol „Eintauchen in lebendiges Wasser". Der Leitfaden enthält u.a. Vorschläge für Andachten, einen Ablaufplan für einen ökumenischen Gebetsgottesdienst und zahlreiche Anregungen, wie das Thema und das Symbol in Feiern eingebunden werden können.

Bisher sind die Materialien für die Schöpfungszeit 2026 nur auf Englisch verfügbar. Sobald auch die deutsche Übersetzung zur Verfügung steht, werden wir alle Pfarrgemeinden darüber informieren.

Salzburg - Tirol ist erste Superintendenz mit über 80% Erfassungsgrad im Klima-Client

Herzliche Gratulation an die Superintendenz Salzburg und Tirol, in der bereits über 80% der Gemeinden Daten im Klima-Client (Energiedatenerfassung unserer Kirche) eingetragen haben. Sie sind somit die Ersten, die das entsprechende Etappenziel, welches im von der Generalsynode beschlossenen Klimaschutzkonzept verankert ist, erfüllt haben! Da im Herbst eine umfangreiche Evaluierung der bisher gesetzten Klimaschutzmaßnahmen in unserer Kirche vorgesehen ist, hoffen wir, dass bis dahin weitere Superintendenzen die 80%-Marke knacken können.

Good Practice

KLIMASCHUTZ IN DER EVANG. PFARRGEMEINDE Wien Floridsdorf

Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Sommer und uns gemeinsam
weiterhin viel Erfolg auf dem Weg zur Klimaneutralität!


Für die Evangelische Kirche A.u.H.B. in Österreich

  Kirchenrätin Andrea Sölkner    Klimaschutzreferent Jakob Lissy

Bei Fragen und Anliegen wenden Sie sich bitte an klimaschutz@evang.at oder
direkt an den Klimaschutzreferenten Herrn Jakob Lissy unter 0699 188 77 086.

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Severin-Schreiber-Gasse 3
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